Liebe Blauaugenfreunde,

vor 25 Jahren wurde ich von einem Virus befallen, Regenbogenfische und Blauaugen. Seit 12 Jahren beschäftige ich mich ausschließlich mit Blauaugen und habe sie auch erfolgreich gezüchtet. Vor drei Jahren sind meine Lebensgefährtin und ich nach Flensburg gezogen, um unabhängig von Haus und Grund zu sein. Durch diesen Umzug hat sich auch meine Aquaristik verändert, in Freienwill in der Garage eine Anlage von 50 Aquarien zu einer Aquarienwand in Flensburg mit neun Aquarien und einem Wohnzimmeraquarium. Die Folge war, weniger Arten und immer Platzmangel, aber das größte Problem war das Wasser. Man müsste meinen, das Wasser, aus dem ein wohlschmeckendes Bier hergestellt wird, ist auch gut für die Aquaristik. Das ist aber in den letzten Jahren anders geworden, ob es an Leitungsspülungen oder an Zusätzen von Mitteln liegt, kann ich nicht sagen. Fakt ist, seitdem ich in Flensburg-Mürwik wohne,habe ich Schwierigkeiten mit der Zucht und in unregelmäßigen Abständen hatte ich immer kleine oder größere Verluste. Das nervt, vor allen Dingen, wenn alle Gegenmaßnahmen nicht fruchten. Irgendwann resigniert man und so habe ich beschlossen, Ende 2013 mit der Fischzucht aufzuhören.

Das Jahr 2013 fing schlecht an, nach einem Wasserwechsel  hatte ich in den nächsten zwei Tagen hohe Verluste. Ich musste vielen Blauaugenliebhabern versprochene Fische absagen und beschloss, früher die Zucht einzustellen. Ich werde natürlich der Aquaristik  treu und verbunden bleiben, aber sie etwas anders ausführen. Die Zuchtanlage, wenn möglich, verkaufen und durch ein Aquarium ersetzen. Das Wohnzimmeraquarium bleibt auch weiter in Betrieb. Den Regenbogenfischen, Blauaugen und der IRG bleibe ich verbunden, aber vielleicht auch mal andere Fischarten halten.  

 

Hans Herbert Boeck